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In einer Gruppe von offenen, sensiblen, vertrauens- und
liebenswürdigen Menschen sind ganz besondere Erlebnisse möglich. Deshalb
bieten wir unseren Klientinnen und Klienten regelmässig die
Möglichkeit an, die individuellen Prozesse im Einzelsetting durch eine
wertvolle Gruppenerfahrung zu ergänzen.
Das nächste Janus-Seminar trägt den Titel „Vom Mutterband
zum Narrensprung“ und meint den Schritt zum wirklichen
Erwachsenwerden, der uns wegführt von beengenden Abhängigkeiten,
lebensfeindlichen Gewissenskonflikten, Einsamkeit, Unzufriedenheit,
Gleichgültigkeit und Erstarrung.
Dieser Schritt gleicht einem
Sprung ins Ungewisse, der viel verlangt und noch mehr verspricht. Verlangt
werden Mut und Risikobereitschaft, Zeit und Geld. Versprochen werden
Lebendigkeit und Selbstvertrauen, Angstfreiheit und Lebensfreude - und
immer mehr Liebe zu sich selbst.
Ja oder Nein? Soll ich springen und teilnehmen oder zögerlich abwarten?
Janus ist der Hüter von Ein- und Ausgängen, er schaut gleichzeitig zurück
und vorwärts. Daher ist er ein wunderbares Symbol für Dilemmas, für
Unsicherheiten und für quälende „Hin-und-Her”- und „Soll-ich-oder-soll-ich-nicht?”-
Konflikte.
Die Antwort
findet sich im Herzen. Hier versammeln sich Ja und Nein, hier ist der Ort
von „sowohl-als-auch”, hier ist der Tiegel, in welchem die Gegensätze sich
schmelzend vereinigen können. Das Herz ist rot – rot wie die Liebe, das
Feuer, die Stärke, die Freiheit von Angst und die Unabhängigkeit.
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